über queergelesen

Auf queergelesen passiert ein Beitrag zur queeren Revolution: Hier wird Literatur queergelesen, meint: auf ihre Subversivität hin überprüft, nach Liebe als radikale Praxis gesucht, marginalisierten Perspektiven Beachtung geschenkt.

Bücher queerzulesen (im Gegensatz zu querlesen) bedeutet für mich, sie auf ihre Widerständigkeit hin zu überprüfen, einen Charakter der Rebellion darin wiederzufinden oder diesen neugierig zu suchen.

Was kann eine Lektüre, das Verhalten einer*s Protagonist*in oder die Erkenntnisse, die aus einem Sachbuch gewonnen werden können, zu gesellschaftlicher Transformation, zur gelebten Solidarität und einem besseren Zusammenleben beitragen?

Die entschleunigte Lesart von Literatur, ebenso wie von Blogbeiträgen in einer Welt voller kurzer captions und Videos (an dieser Stelle auch nicht zu verachten, als snacks für zwischendurch im anstrengenden Kapitalismus und als niederschwelligere Form) soll dabei Raum schaffen, um Gedanken tiefer nachzusinnen und genauer hinzuspüren, kurz: für das Wagnis neuer Gedanken.

Dazu wird auf diesem Blog vor allem deutschsprachige Literatur mit einem Fokus auf Sachbücher und Belletristik gelesen und besprochen, mit einem Schwerpunkt auf jene, die aus/zu marginalisierten, insbesondere queeren und queerfeministischen Perspektiven schreibt.

Und, nicht zuletzt: Menschen, die queer gelesen werden, sind vermehrt Diskriminierung ausgesetzt. Dieser Blog soll einen Beitrag als ein Ort von vielen leisten, der queer joy und Sichtbarkeit, der einen safer space für uns Queers anbietet.